Die jenische Sprache by Engelbert Wittich

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By Ashley Gutierrez Posted on Jan 2, 2026
In Category - Ecology
Wittich, Engelbert, 1878-1937 Wittich, Engelbert, 1878-1937
German
Ever heard of Jenisch? I hadn't either until I picked up this book. It's not a novel—it's the story of a language and a people that Europe almost forgot. Engelbert Wittich, writing a century ago, wasn't just making a dictionary. He was trying to save a secret code used by travelers and traders from vanishing forever. This book feels like finding a hidden map. It shows a whole world of words that existed in the shadows of German, French, and Swiss culture. It's a quiet, powerful act of preservation. If you're curious about the stories hidden in plain sight, or if you love languages, give this a look. It's a piece of history you can hold in your hands.
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Weitere Anmerkungen zur Transkription finden sich am Ende des Buches. ________________________________________________________________________ Die jenische Sprache. [63.1] Von Engelbert Wittich. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Prof. Dr. L. Günther in Gießen. I. Vorbemerkung. Von Prof. _Günther_. Daß das Rotwelsch der Gauner und die mit ihm verwandten sog. Geheimsprachen (der Dirnen, »Kunden«, fahrenden Leute, Hausierer und Händler) heute in langsamem, aber stetigem Abnehmen begriffen sind, unterliegt wohl ebensowenig einem Zweifel wie die Tatsache, daß der zurzeit noch gebräuchliche Rest dieser besonderen Ausdrucksweisen sich in fortwährender Umgestaltung befindet. Daher erwirbt sich jeder, der in der Lage ist, einigermaßen zuverlässige Mitteilungen über den gegenwärtigen Wortbestand jener Jargons zu machen, ein wissenschaftliches Verdienst, ähnlich dem des Ethnologen, der uns die Sprachen aussterbender Naturvölker vor ihrem völligen Verschwinden noch rasch zugänglich macht. Dem Gelehrten, der sich für diese Dinge interessiert, also etwa einem Sprachforscher oder gar einem Kriminalisten, wird es freilich nicht leicht gelingen, die noch heute praktische Verwendung einer Geheimsprache aus eigener Anschauung kennen zu lernen, da die Angehörigen des engeren Kreises, in dem die betreffende Verständigungsart üblich ist, dem fremden, ihrem Tun und Treiben sonst meist fernstehenden Eindringling begreiflicherweise ein gewisses Mißtrauen entgegenzubringen pflegen. Selten sind aber auch Aufzeichnungen von Geheimsprachen durch solche Leute, die sie selber aus der »Praxis« kennen (also nach Art etwa des berühmten Gauner Wörterbuchs des »Konstanzer Hans« von 1791), da dies außer dem Willen, den in der Regel sorgfältig behüteten Schatz der Öffentlichkeit preiszugeben, doch auch schon einen bestimmten Grad allgemeiner Bildung, namentlich aber einen gewissen Sprachsinn voraussetzt. In der Persönlichkeit des Sammlers des hier zu besprechenden [63.2] Wörterbuches der »jenischen Sprache«, Engelbert _Wittich_, erscheinen jene Voraussetzungen im wesentlichen erfüllt. Er ist nämlich einerseits von Jugend auf vertraut gewesen mit den Ausdrücken des von ihm veröffentlichten Vokabulars[1], da er unter umherziehenden Handelsleuten und Zigeunern aufgewachsen (wenn nicht gar ein geborener Zigeuner) ist, während er andererseits an seiner im ganzen etwas dürftigen Volksschulbildung als Autodidakt so fleißig weiter gearbeitet hat, daß er sich auf dem Gebiete der »Zigeunerkunde« bei den Fachleuten einen gewissen Namen erworben. Auch den meisten Lesern des »Archivs« dürfte er bereits kein Fremder mehr sein. Seine Schrift »Blicke in das Leben der Zigeuner« (Striegau 1911) ist z. B. im »Archiv«, Bd. 46, S. 363 von Albert _Hellwig_ allen zur Lektüre warm empfohlen worden, weil sie »viel Interessantes« enthalte, und schon in Bd. 31 (1908), S. 134 ff. ist eine von ihm verfaßte kurze Grammatik der Zigeunersprache durch Johannes _Jühling_ herausgegeben worden. Ebenso stammt das von demselben Gelehrten in Bd. 32 (1909), S. 219 ff. veröffentlichte »alphabetische Wörterverzeichnis der Zigeunersprache« eigentlich von _Wittich_ her[2]. Das — ursprünglich 125 Oktavblätter umfassende — Manuskript der _Wittich_schen Arbeit, die außer dem eigentlichen Wörterbuch (Nr. V) auch einleitende Bemerkungen (über die jenische Sprache im allgemeinen sowie über veraltet gewordene und aus der Zigeunersprache stammende Vokabeln insbesondere [Nr. II-IV]) und zum Schluß noch »Sprachproben« und »jenische Schnadahüpfel« (Nr. VII u. VIII) enthält, ging mir im Sommer 1914 mit der Bitte des Verfs. zu, die Veröffentlichung — am liebsten in einer Zeitschrift — vermitteln zu wollen. Da mir die [63.3] Sammlung recht interessant und — trotz mancher Mängel — wohl wert erschien, weiteren Kreisen bekannt gemacht zu werden, wandte ich mich dieserhalb an den Herausgeber des »Archivs«, der dafür bereitwilligst die Spalten seiner Zeitschrift zur Verfügung stellte, unter der Bedingung jedoch, daß ich dem Ganzen eine annehmbare wissenschaftliche Gestalt zu geben unternähme. Diese Klausel war allerdings notwendig, denn in der »Urform« ließ das Manuskript nicht nur in der Stilistik (bes. in der »Einleitg.«), Grammatik und Orthographie recht viel zu wünschen übrig, es fehlte auch in dem Wörterverzeichnis durchweg eine alphabetisch genaue Reihenfolge der Vokabeln,...

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This isn't a book with a plot in the usual sense. Instead, it's the record of a rescue mission. Engelbert Wittich, a German linguist, spent years documenting Jenisch, the language of the Jenish people—traveling communities across Central Europe. Their language was a mix of their own roots, German, and secret words, and it was disappearing fast.

The Story

Wittich's work is the story itself. He collected words, phrases, and grammar, creating a vital record before the language faded. The 'conflict' here is against time and forgetting. The book shows his effort to understand a culture that was often misunderstood or pushed to the margins, preserving its unique voice on the page.

Why You Should Read It

It makes you think about the power of words and who gets to tell history. Reading Wittich's careful lists, you feel his respect for this community. It's a humble book with a big heart. It reminds us that language isn't just about communication—it's about identity and survival. You're not just learning words; you're witnessing someone fight to keep a culture alive.

Final Verdict

This is a niche but fascinating read. It's perfect for language lovers, historians, or anyone interested in Europe's lesser-known cultures. It's not a light read—it's a scholarly work—but it's deeply human. If you enjoyed books like The Professor and the Madman or are curious about Romani or Yiddish history, you'll find a kindred spirit here. It's a quiet monument to a people and their words.



⚖️ Copyright Free

This is a copyright-free edition. Share knowledge freely with the world.

Mark Smith
1 year ago

High quality edition, very readable.

Mark Wilson
10 months ago

Simply put, the plot twists are genuinely surprising. Exceeded all my expectations.

Betty Johnson
2 years ago

I came across this while browsing and the emotional weight of the story is balanced perfectly. I will read more from this author.

Daniel Scott
10 months ago

Perfect.

Carol Gonzalez
1 year ago

Thanks for the recommendation.

4.5
4.5 out of 5 (12 User reviews )

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