The History of the Nineteenth Century in Caricature by Maurice and Cooper

(13 User reviews)   5260
By Ashley Gutierrez Posted on Dec 11, 2025
In Category - Wildlife
Cooper, Frederic Taber, 1864-1937 Cooper, Frederic Taber, 1864-1937
English
Ever wonder what people in the 1800s *really* thought about Napoleon, Queen Victoria, or the latest political scandal? Forget the dry history books. This is the nineteenth century as seen through the eyes of the people who lived it, drawn in ink and published in newspapers. Maurice and Cooper take us on a tour of a world where cartoons weren't just for laughs—they were sharp, dangerous weapons of public opinion. It's like finding a secret, illustrated diary of the entire era, full of inside jokes and brutal takedowns that the history professors often leave out. If you think political satire is fierce today, wait until you see what they got away with 200 years ago.
Share

Read "The History of the Nineteenth Century in Caricature by Maurice and Cooper" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

glitzernd von Gold, und dreht und windet sich immer wieder heran. »Oder gar freisinnig?« klappert der Storch, spießt nach dem Eidechslein, kröpft sich und schlägt sehr stolz und freisinnig mit den Flügeln. Vater Glaube und Mutter Sehnsucht schütteln die schönen Häupter und blicken ratlos um sich -- doch sieh! Licht, Sonnenschein überall um sie her, flutet über Blumen und Vöglein und Tiere hin, und »Ich,« spricht der Sonnenstrahl, »will die Liebe taufen. Ich dringe ihr ins Herz hinein, ich wohne in ihren Augen. In jedem Lächeln ihres Mundes zittere Sonnenschein, in jeder Bewegung ihrer Glieder herrsche Anmut, Freude, Wärme.« Und »Wir,« klingen sanfte und wunderbar eindringliche Stimmen, »wir wollen Paten sein.« Zwei Frauengestalten neigen sich zu jeder Seite der Wiege, in der die Liebe schlummert, so schön, so überirdisch schön, daß Glaube und Sehnsucht demütig niederknieen. Die wissen nicht, ist es ein und dieselbe, die zwei Gestalten angenommen hat, oder sind es zwei hehre Frauen, die da niedergestiegen sind aus den Wolken, die Liebe zu segnen. Wunderbar ähnlich sind sich die Schwestern, nur trägt die eine langwallende Gewänder, und sie hält ein lieblich Kindlein fest an ihr Herz gedrückt, und mild und rein ist das Lächeln ihres Mundes. Unverhüllt glänzen der andern herrliche Glieder, süß berauschend wirkt ihre Nähe, und heiße Glut entströmt den Augen. Die beugt sich nieder zur Blätterwiege und küßt das schlummernd Kindlein auf die unschuldigen Lippen, und spricht: »Deinen Körper gib hin, o Liebe, und all deine Sinne und jede Fiber deines Herzens!« Da legt die Erste segnend die Hand auf des Kindes Haupt: »Deine Seele gib,« hauchte sie, »und Mutterliebe sei dein Glück!« -- Und siehe! Aus dem Kinde ist plötzlich ein Weib geworden, himmlisch schön, wie das Schwesterpaar -- es steht allein in all seiner Pracht auf der weiten, sonnigen Erde. So zieht die Liebe in die Welt hinaus, das Kind der Sehnsucht und des Glaubens, keusch wie Madonna, wonnig wie Venus -- und das Zwergengeschlecht wendet sich ab von ihr, denn es kennt sie nicht. -- Weiche Lüfte aber wehen und tragen das Elternpaar, das der Welt die Liebe geboren hat, hinan zum Himmel. Dort, zwischen den Sternen, wohnen nun wieder die Sehnsucht nach dem Glück und der Glaube an das Schöne. -- Der kleine Finger der Venus von Medici. Es war einmal ein Sonntagskind, das wanderte in der Welt umher und suchte -- es wußte selber nicht was. Aber es blieb nicht auf dem schönen, trockenen, breiten Wege, den schon so viele andere vor ihm gewandelt waren, sondern mit der, den Kindern eigenen Passion für das Unbequeme, lief es quer über die Straße, kletterte mühsam über einen großen Stein, tappste in eine Pfütze, wie es ja deren so viele in der Welt gibt, und als es erschrocken seine schönen, reinen Füßchen zurückzog, geriet es in den Straßenkot; da eilte es entsetzt weiter, stolperte auf der anderen Seite über einen noch größeren Stein und rannte mit dem Magen gegen eines der eisernen Gitter, die überall in der Welt herumstehen. Nun hatte vorläufig seine Reise ein Ende. Verdutzt sah es ein Weilchen das häßliche Gitter an, dann um sich und nun über sich, und es erblickte eine große, dunkle Wolke, die ballte sich zusammen aus all dem Dampf, der aus den Häusern, den Fabrikschornsteinen, den Lokomotiven aufstieg, und zog wie ein Heer Gespenster über den lieben Abendhimmel. Der schien seltsam bunt drunter hervor -- glührot und rosenfarben und lichtgrau und blau und zartes Grün -- wie als ob er dem schwarzen Gespensterheer mit seinen Lichtelfen Trotz zu bieten gedächte. Aber die finstere Riesenwolke ballt sich immer drohender und trotziger zusammen, und da wird es...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

This isn't a typical history book with a "plot." Instead, The History of the Nineteenth Century in Caricature is a guided tour through a visual battlefield. Authors Maurice and Cooper act as your expert curators, pulling political cartoons and satirical illustrations from across Europe and America. They show you how artists used their pens to shape (and mock) everything from the rise and fall of Napoleon to the stuffy etiquette of the Victorian age. Each chapter focuses on a major event or figure, letting the cartoons do the talking, while the text explains the jokes and the often-dangerous context behind them.

Why You Should Read It

This book completely changed how I see the past. History can feel distant, but these cartoons are immediate and emotional. You feel the public's anger, their fear, and their ridicule. It’s a powerful reminder that people back then weren't just dates and names—they were gossiping, complaining, and laughing at their leaders, just like we do on social media today. The artistry is often stunning, and the bravery of these cartoonists, who risked prison for a good punchline, is incredible.

Final Verdict

Perfect for history buffs who are tired of the same old narratives, or for anyone who loves political satire and wants to see its roots. It's also a fantastic book for just flipping through—the images are that compelling. You don't need to be an expert; you just need a curiosity about how people have always used humor as a weapon and a shield. It's a unique and utterly fascinating way to time-travel.



✅ Usage Rights

Legal analysis indicates this work is in the public domain. Use this text in your own projects freely.

Anthony Clark
1 year ago

I stumbled upon this title and the storytelling feels authentic and emotionally grounded. Don't hesitate to start reading.

Emily Walker
4 months ago

I stumbled upon this title and the atmosphere created is totally immersive. Truly inspiring.

Carol Perez
1 year ago

Recommended.

5
5 out of 5 (13 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in


Related eBooks